Integriertes Städbebauliches  Entwicklungs-Konzept – ISEK

Die Gemeinde Wörthsee arbeitet seit Monaten intensiv an Themen der Ortsentwicklung und erstellt ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept. Dieses Konzept ist die Voraussetzung dafür, dass die Gemeinde überhaupt mit Mitteln der Städtebauförderung unterstützt werden kann.

Die Aufnahme der Gemeinde in ein Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung mit umfangreicher finanzieller Unterstützung stet kurz bevor. Das ist ein großer Erfolg. Als Voraussetzung für die Aufnahme erarbeitet die Gemeinde ein so genanntes ISEK, ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept

Wer sich für das Programm ISEK interessiert, erhält hier weitere Informationen zum Bund-Länder Programm und der nationalen Stadtentwicklungspolitik. 

Bereits beim Erwerb des Areals Kirchenwirt wurde die Gemeinde durch das Sachgebiet Wohnungsbau der Regierung von Oberbayern unterstützt. Rund um den Kirchenwirt soll ein kleines Ortszentrum entstehen, mit Gastronomie, bezahlbarem Wohnraum, einem Dorfladen und einem kleinen Veranstaltungssaal. So zumindest sieht es der Bebauungsplan für das Areal Kirchenwirt vor, der in Kürze rechtskräftig wird. Erklärter Wille des Gemeinderates ist es vor allem, das Gebäude des Kirchenwirtes zu erhalten und zu sanieren.

Als zusätzlicher Schwerpunkt der Ortsentwicklung hat sich neben dem Kirchenwirt-Areal auch das Gebiet rund um die Straßenzüge Am Teilsrain und Kuckucksstraße herausgebildet. Eine vertiefende Untersuchung soll Varianten einer möglichen Bebauung und vor allem Erschließung prüfen.

In die weitere Ortsentwicklung sollen auf Wunsch der Gemeinde auch wieder die Bürger einbezogen werden. Dies wird vor allem im Zusammenhang mit konkreten Planungen und Bauvorhaben geschehen, beispielsweise in der Entwicklung des Kirchenwirtareals. Ebenso sollen erste Ergebnisse des ISEK mit den Bürgern diskutiert werden, sobald diese vorliegen. Hier können Sie  unsere vollständige Pressemitteilung lesen.

Informationen zu Ortsentwicklung und  ISEK finden Sie künftig stets aktuell auf dieser Webseite.

Ein ISEK für Wörthsee

Zukunft gestalten mit einem städtebaulichen Konzept

Was ist ein ISEK?

ISEK steht für integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept. Es wird von Experten in den Bereichen Städtebau, Wirtschaft, Soziales und Verkehr für die Gemeinde Wörthsee erstellt. Das ISEK formuliert eine Perspektive der Ortsentwicklung für die nächsten 15-20 Jahre. Die darin enthaltenen Maßnahmen sollen unter anderem mit finanzieller Unterstützung der Städtebauförderung umgesetzt werden. Das ISEK für die Gemeinde Wörthsee soll Anfang 2018 fertig gestellt sein.

Im Rathaus der Gemeinde Wörthsee häufen sich die Anfragen, wann und wie es mit den vielen Themen der Ortsentwicklung weiter geht, die in den vergangenen Jahren im Dialog mit den Bürgern der Gemeinde erarbeitet wurden, berichtet Bürgermeisterin Muggenthal. Die Gemeinde Wörthsee hat in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv an einer Fortführung des Ortsentwicklungsprozesses gearbeitet. Zu den Erfolgen der letzten Monate gehört die bevor stehende Aufnahme der Gemeinde in ein Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung. Damit besteht die Aussicht auf eine umfangreiche finanzielle Unterstützung durch den Bund und den Freistaat Bayern bei den anstehenden Zukunftsaufgaben der Gemeinde. Wie wichtig eine solche finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung von Maßnahmen ist, hat der Erwerb des Areals Kirchenwirt gezeigt. Unterstützung erfährt die Gemeinde hier bereits durch das Sachgebiet Wohnungsbau der Regierung von Oberbayern. Rund um den Kirchenwirt soll ein kleines Ortszentrum entstehen, mit Gastronomie, bezahlbarem Wohnraum, einem Dorfladen und einem kleinen Veranstaltungssaal. So zumindest sieht es der Bebauungsplan für das Areal Kirchenwirt vor, der in Kürze rechtskräftig wird. Erklärter Wille des Gemeinderates ist es vor allem, das Gebäude des Kirchenwirtes zu erhalten und zu sanieren.

In den weiteren Schritten der Ortsentwicklung wird die Gemeinde durch ein erfahrenes Team aus Fachplanern unterstützt, das in den nächsten Monaten ein so genanntes ISEK, ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept, erarbeiten wird. Ein solches ISEK ist die Voraussetzung dafür, dass die Gemeinde überhaupt mit Mitteln der Städtebauförderung unterstützt werden kann. Die Planer stehen vor der Aufgabe, aus der Vielzahl der Themen und Einzelprojekte ein schlüssiges und umsetzungsfähiges Gesamtkonzept zu erarbeiten.

Der Gemeinde Wörthsee liegen viele Einzelplanungen im Zusammenhang mit privaten Bauanfragen vor. Diesen Einzelplanungen fehlt jedoch noch eine Einordnung in den Gesamtzusammenhang der GemeindeentwicklungBlick auf Walchstadt. Das ISEK soll diese Zusammenhänge herstellen und aufzeigen. Eine Maßnahmenliste dient dann der Regierung als Fördergrundlage.

Als ein weiterer Schwerpunkt der Ortsentwicklung hat sich das Areal rund um die Straßenzüge Am Teilsrain und Kuckucksstraße herausgebildet. In diesem Bereich bündeln sich die Anfragen von Investoren. Von den Investoren vorgesehen sind neben einer Wohnbebauung auch die Ansiedlung eines Lebensmittelvollsortimenters und der Bau eines Pflegeheimes für Senioren. Die Gemeinde prüft ihrerseits den Bedarf für die Erweiterung der Kindertagesstätte in der Schluifelder Straße. Eine vertiefende Untersuchung soll Varianten einer möglichen Bebauung und vor allem der Erschließung prüfen. Zusätzlich wird von dem Areal ein Modell im Maßstab 1:500 gebaut, um einen dreidimensionalen Eindruck von der vorgesehenen Bebauung zu bekommen.

In die weitere Ortsentwicklung sollen auf Wunsch der Gemeinde  die Bürgerinnen und ‚Bürger einbezogen werden. Dies wird vor allem im Zusammenhang mit konkreten Planungen und Bauvorhaben geschehen, beispielsweise in der Entwicklung des Kirchenwirtareals.

Erste Ergebnisse des ISEK wurden bereits mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert, weitere Veranstaltungen folgen, sobald ein neuer Planungsstand und entsprechende Informationen vorliegen.